Schüler in Heinsberg mahnen Autofahrer zu mehr Verkehrssicherheit an
Verkehrssicherheitsaktion an der Würm-Grundschule in Heinsberg
Gestern fand in der Nähe der Würm-Grundschule in Heinsberg eine Verkehrssicherheitskampagne statt. Viertklässler der KGS Würm-Schule unterstützten gemeinsam mit Polizeibeamten eine Aktion, die Autofahrer zu verantwortungsbewusstem Verhalten aufrief. Ziel der Initiative war es, Rasen und gefährliche Manöver im Umfeld von Schulen und Kindergärten einzudämmen.
Die Veranstaltung war Teil des nordrhein-westfälischen Programms #SicherImVerkehr. Verkehrsicherheitsberater und die örtliche Polizei arbeiteten Hand in Hand, um Geschwindigkeiten zu überwachen und das Fahrverhalten zu kontrollieren. Die Kinder waren aktiv eingebunden – sie überreichten Autofahrern persönliche Hinweiszettel.
Wer sich an die Regeln hielt, erhielt von den Schülern Dankeskarten mit einem Daumen nach oben. Verkehrssünder, die etwa zu schnell fuhren oder während der Fahrt das Handy nutzten, bekamen dagegen neben einer Verwarnung auch eine Zitrone überreicht. Im Mittelpunkt der Kampagne standen die Gefahren, denen Kinder im Straßenverkehr ausgesetzt sind – insbesondere dann, wenn Autofahrer Tempolimits in der Nähe von Bildungseinrichtungen missachten.
Die Polizei Heinsberg betonte die Notwendigkeit eines größeren Bewusstseins für sicheres Fahren. Das Ziel: Unfälle verringern und zu mehr Rücksichtnahme gegenüber schwächeren Verkehrsteilnehmern anregen.
Die Aktion verband polizeiliche Kontrollen mit der direkten Einbindung der Schüler. Rücksichtsvollen Fahrern wurde Anerkennung gezollt, während Regelbrecher deutlich an die Verkehrsvorschriften erinnert wurden. Die Behörden hoffen, dass die Initiative zu einer nachhaltigen Verbesserung der Verkehrssicherheit im Umfeld von Schulen beiträgt.






