18 April 2026, 12:09

Sechs Vereine im Kreis Wesel kämpfen gemeinsam gegen Gewalt im Sport

Gruppe von Kindern auf einem Basketballfeld, die Papiertüten halten, mit Tüten und Gegenständen rechts und einer Tafel mit Text links, vor einem Hintergrund aus Zaun, Pfosten, Straßenlaternen, Bäumen, Gebäuden, Hügeln und Himmel.

Sechs Vereine im Kreis Wesel kämpfen gemeinsam gegen Gewalt im Sport

Sechs Sportvereine aus dem Kreis Wesel, darunter der SV Millingen, haben sich zu einem Bündnis zusammengeschlossen, um sexualisierte Gewalt und zwischenmenschliche Übergriffe im Sport zu bekämpfen. Die Initiative wurde im Rahmen der 50-Jahr-Feier des Kreissportbundes offiziell gewürdigt, wo Stefan Klett, Präsident des Landessportbundes Nordrhein-Westfalen, die Mitgliedsurkunden überreichte.

Der SV Millingen ist der erste Verein in Rheinberg, der dem Bündnis beigetreten ist, und setzt damit ein Zeichen für andere Clubs in der Region. Der Vereinsvorsitzende Ulrich Glanz äußerte die Hoffnung, dass weitere lokale Mannschaften diesem Beispiel folgen werden. Er betonte, wie wichtig gemeinsames Handeln sei, um sichere Umfelder für Sportlerinnen und Sportler zu schaffen.

Das Bündnis basiert auf einem fundierten Schutzkonzept, das von Angelika Glanz und Katrin Schunke entwickelt wurde. Es sieht Ansprechpersonen auf verschiedenen Ebenen vor – für die Stadt Rheinberg, den Kreis Wesel, den Kreissportbund sowie den Landessportbund NRW. Angelika Glanz fungiert selbst als zentrale Anlaufstelle für den SV Millingen und garantiert so direkte Unterstützung für die Mitglieder.

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Die Übergabe der Urkunden erfolgte im Rahmen einer Festveranstaltung zum 50-jährigen Bestehen des Kreissportbundes. Stefan Klett, Vertreter des Landessportbundes, begrüßte die Vereine offiziell in der Initiative.

Das Bündnis bietet nun ein strukturiertes Netzwerk, um Gewalt im Sport zu melden und zu bearbeiten. Mit dem SV Millingen als Vorreiter ist der Rahmen geschaffen, dass sich weitere Vereine ähnliche Maßnahmen zu eigen machen. Ziel der Initiative ist es, nachhaltige Schutzmechanismen für Sporttreibende im gesamten Kreisgebiet zu etablieren.

Quelle