Solingen lehnt geplante Kita-Gebührenerhöhung um 30 Prozent ab
Ein Vorschlag zur Erhöhung der Kita-Gebühren in Solingen ist auf starken Widerstand gestoßen. Der Plan, der zum 1. Januar 2024 in Kraft treten sollte, wurde von fast allen politischen Fraktionen der Stadt abgelehnt. Die Freien Demokraten (FDP) hatten eine Erhöhung um 30 Prozent im ersten Jahr vorgeschlagen, mit weiteren Steigerungen in den Folgejahren.
Die FDP setzte sich zudem dafür ein, die Betreuung im Anschluss an den Schulunterricht in die Gebührenstruktur aufzunehmen. Ihre Sprecherin Nina Brattig argumentierte, dies würde für mehr Gerechtigkeit sorgen und Geschwisterrabatte ermöglichen. Die Stadtverwaltung lehnte diesen Vorschlag jedoch ab und begründete dies mit einem Konflikt zum bestehenden KiBiz-System.
Brattig bestätigte, dass die Elternbeiträge für Kitas im aktuellen Betreuungsjahr unverändert bleiben. Trotz der Argumente der FDP fanden die geplanten Gebührenerhöhungen im Rat keine Mehrheit.
Die Ablehnung bedeutet, dass die Kita-Gebühren in Solingen vorerst auf dem bisherigen Niveau bleiben. Auch bei den Kosten für die schulische Nachmittagsbetreuung bleibt die Haltung der Verwaltung unverändert. In absehbarer Zeit sind keine Erhöhungen vorgesehen.






