Solingen prüft zwei Alternativrouten für umstrittenen Radweg nach Bürgerprotesten
Marie KrügerSolingen prüft zwei Alternativrouten für umstrittenen Radweg nach Bürgerprotesten
Bündnis für Solingen (BfS) gemeinsam mit ABI, CDU und FDP beantragt Prüfung zweier Alternativrouten für neuen Radweg
Das Bürgerbündnis für Solingen (BfS) hat zusammen mit ABI, CDU und FDP einen gemeinsamen Antrag eingereicht, um zwei alternative Trassen für einen neuen Radweg zu prüfen. Ziel des Vorhabens ist es, die Sicherheit für Radfahrende zu erhöhen und die öffentliche Unterstützung für die Verkehrswende in Solingen zu stärken.
Jan-Michael Lange vom BfS betonte die Notwendigkeit einer aktiven Planung einer Alternativroute. Er argumentierte, dass eine einzige Vorschlagsvariante nicht alle Bedenken ausräumen könne. Die Initiative kritisierte zudem, dass Sorgen von Anwohnern und Unternehmen pauschal als bloßer Widerstand einer lautstarken Minderheit abgetan würden.
Michael Bender, ebenfalls vom BfS, forderte einen offenen Dialog aller Beteiligten. Nur durch inklusive Gespräche könne eine faire Entscheidung über die Radwegführung getroffen werden, so seine Überzeugung. Der Antrag spiegelt das Bestreben wider, praktikable Lösungen zu finden, die Sicherheit, Akzeptanz und Fortschritt in Einklang bringen.
Mit dem gemeinsamen Vorstoß soll das Radfahren in Solingen sicherer werden und die gesellschaftliche Rückendeckung für die Verkehrswende wachsen. Durch die Prüfung zweier Routenvarianten hoffen die Initiatoren, Bedenken ernst zu nehmen und das Projekt voranzubringen. Im Mittelpunkt steht dabei eine Lösung, die den Bedürfnissen der Gemeinschaft gerecht wird.






