Solinger Bürgerinitiative kämpft um Rettung der bedrohten Eisbahn
Eine lokale Wählerinitiative drängt auf schnelles Handeln, um die Eisbahn in Solingen vor einer möglichen Schließung zu retten. Die Gruppe SG zukunft. hat einen offiziellen Antrag an den Stadtrat eingereicht, in dem sie nachhaltige Lösungen für den Erhalt der Einrichtung fordert. Die Initiative argumentiert, dass bisherige Bemühungen nicht ausgereicht hätten, um die Zukunft der Eisbahn langfristig zu sichern.
In dem Antrag wird die zentrale Bedeutung der Eisbahn als wichtige Sportstätte für Vereine, Schulen und Gemeinschaftsveranstaltungen betont. Ohne sie drohten Kürzungen bei lokalen Sportprogrammen und Freizeitangeboten. Doch laut der Gruppe gebe es seit fünf Jahren keine aktuellen Daten mehr zu Besucherzahlen, der Nutzung durch Vereine oder sozialen Projekten.
SG zukunft. kritisiert den unabhängigen Betreiber der Eisbahn dafür, den Zugang zu entscheidenden Informationen zu blockieren. Paul Gerd Rössling, Mitglied im Sportausschuss der Initiative, besteht darauf, dass der Betreiber die notwendigen Daten offenlegen müsse, damit die Stadt mögliche Unterstützungsmaßnahmen prüfen könne. Der Verein fordert zudem eine transparentere Berichterstattung, um politische Kontrolle und schnelles Eingreifen bei Problemen zu ermöglichen.
Um die Zukunft der Eisbahn zu sichern, schlägt der Antrag eine engere Zusammenarbeit zwischen Solingen, Wuppertal und Remscheid vor. Die Initiative warnt, dass ohne frühzeitiges Handeln und mehr Transparenz die Stadt selbst eingreifen müsse – mit dem Risiko von Verzögerungen oder sogar einer Schließung.
Der Vorschlag enthält konkrete Schritte: eine bessere Datenerfassung, kommunale Kooperationen und regelmäßige Fortschrittsberichte. Falls der Antrag angenommen wird, könnten diese Maßnahmen den Betrieb der Eisbahn langfristig sichern. Die weitere Entwicklung hängt nun von der Reaktion des Stadtrats und der Bereitschaft des Betreibers ab, die geforderten Informationen bereitzustellen.






