Solinger Heidebad bleibt geschlossen – Bürger fordern Transparenz und Wiedereröffnung
Lara MeyerSolinger Heidebad bleibt geschlossen – Bürger fordern Transparenz und Wiedereröffnung
Die anhaltende Schließung des Solinger Heidebads hat in der Stadt neue politische Spannungen ausgelöst. Anwohner und Bürgerinitiativen zeigen sich zunehmend verärgert, da die Ergebnisse der Kontaminationstests weiterhin unter Verschluss bleiben und kein Plan für eine Wiedereröffnung vorliegt.
Die Bürgergemeinschaft für Solingen e.V. (BfS) wirft den lokalen Behörden vor, bei der Schließung des Freibads intransparente Methoden anzuwenden. Ihr sportpolitischer Sprecher, Raphael Bender, bezeichnete die Schließung als „völlig inakzeptabel“ und kritisierte, dass es keine klaren Informationen zu den Kontaminationstests gebe.
Die BfS fordert nun die vollständige Offenlegung der Testergebnisse, eine detaillierte Sanierungs- und Wiedereröffnungsstrategie sowie einen realistischen Zeitplan, wann das Bad wieder für Besucher öffnen könnte. Zudem besteht der Verdacht, dass es sich bei der Schließung um einen gezielten Versuch handeln könnte, das Heidebad dauerhaft stillzulegen.
Das Heidebad ist für viele Familien in Ohligs eine unverzichtbare Einrichtung und bietet eine bezahlbare Sommerfreizeitmöglichkeit für einkommensschwächere Haushalte. Im Laufe der Zeit ist das Bad zu einem Symbol für Transparenz, bürgerliches Engagement und die Vertrauenswürdigkeit der lokalen Politik geworden.
Der Streit um die Zukunft des Heidebads wird sich voraussichtlich weiter zuspitzen, bis die Testergebnisse veröffentlicht und ein konkreter Wiedereröffnungsplan vorgelegt werden. Die BfS warnte die lokalen Politiker davor, durch ihr Handeln eine dauerhafte Schließung des Bades herbeizuführen.






