Tragischer Tod von Yosef (14): Gemeinden trauern um den Jungen mit Stichwunden gefunden
Marie KrügerTragischer Tod von Yosef (14): Gemeinden trauern um den Jungen mit Stichwunden gefunden
Die Gemeinden Delhoven und Dormagen trauern um den 14-jährigen Yosef, der unter tragischen Umständen ums Leben kam. Ende Januar wurde seine Leiche mit Stichwunden an einem örtlichen See entdeckt – ein Hinweis auf einen gewaltsamen Angriff. Ein 12-jähriger Junge gilt als Tatverdächtiger. Die Bewohner sind fassungslos und tief erschüttert.
Tausende haben bereits Abschied von Yosef genommen. Rund 2.000 Menschen versammelten sich am Wochenende vor der offiziellen Trauerfeier zu einer Gedenkveranstaltung. Die Stadt hat nun einen öffentlichen Trauergottesdienst organisiert, um der Gemeinschaft Raum für ihre Trauer zu geben.
Die Gedenkfeier findet am Freitag, dem 6. Februar, um 13:30 Uhr auf dem Kunstrasen-Sportplatz in Delhoven statt. Parkmöglichkeiten gibt es in der Nähe: am Bolzplatz, auf dem Reitgelände sowie bei der Abtei Knechtsteden.
Ab Mittwoch, dem 4. Februar, liegen zwei Kondolenzbücher aus, in die sich Anwohner eintragen können. Eines befindet sich im Neuen Rathaus während der regulären Öffnungszeiten, das andere im Vereinsbüro des FC Delhoven zu den angegebenen Zeiten.
Zudem wurde ein Hilfsfonds eingerichtet, um Yosefs Familie finanziell zu unterstützen. Spenden können auf das dafür eingerichtete Konto überwiesen werden. Die Beerdigung bleibt nach der öffentlichen Trauerfeier eine private Zeremonie – die Familie bittet um Respekt für ihre Privatsphäre.
Der öffentliche Trauergottesdienst am 6. Februar gibt der Gemeinschaft die Möglichkeit, gemeinsam Abschied zu nehmen. Die Kondolenzbücher und der Hilfsfonds bieten weitere Wege, Solidarität zu zeigen. Die Ermittlungsbehörden untersuchen weiterhin die Umstände von Yosefs Tod.
Yosef's refugee background and city's support revealed
New details about Yosef's life in Dormagen have emerged. The 14-year-old fled Eritrea with his family in 2018 and lived in municipal housing. He attended a local school and was fully integrated into the community. The city provided psychological support to students and teachers after his death.






