Ursula Heinen-Esser wird mit 100-Prozent-Zustimmung neue BEE-Präsidentin
Marie KrügerUrsula Heinen-Esser wird mit 100-Prozent-Zustimmung neue BEE-Präsidentin
Ursula Heinen-Esser ist zur neuen Präsidentin des Bundesverbands Erneuerbare Energie (BEE) gewählt worden. Sie erhielt dabei 100 Prozent der Stimmen und übernimmt das Amt von Simone Peter, die Anfang dieses Jahres zurückgetreten war. Die Wahl markiert eine weitere Führungsposition für Heinen-Esser, die seit langem in Umwelt- und Politikkreisen aktiv ist.
Heinen-Essers politische Laufbahn umfasst mehrere Jahrzehnte. Die diplomierte Volkswirtin war von 1998 bis 2013 Mitglied des Deutschen Bundestags. 2018 wurde sie Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz in Nordrhein-Westfalen. Von diesem Posten trat sie 2022 im Zuge der sogenannten Mallorca-Affäre zurück.
Seit 2021 leitet sie den Schutzverband Deutscher Wald. Ihre jüngste Rolle als BEE-Präsidentin folgt auf die Ankündigung Simone Peters im Juni, nicht erneut zu kandidieren. Peter äußerte sich optimistisch über die Zukunft der erneuerbaren Energien und wünschte Heinen-Esser viel Erfolg in ihrer neuen Position.
Nach ihrer Wahl bedankte sich Heinen-Esser bei den Delegierten für das entgegengebrachte Vertrauen. Sie betonte die Notwendigkeit, den BEE als starke, einheitliche Stimme der Branche für erneuerbare Energien zu stärken. Auch der Vorstand des Verbands wurde neu gewählt und wird sich am 7. Oktober erstmals offiziell konstituieren.
Heinen-Esser führt den BEE nun mit voller Rückendeckung der Mitglieder an. Ihre Erfahrung in Politik und Umweltschutz qualifiziert sie, die nächsten Schritte der Organisation zu lenken. Der neu gewählte Vorstand wird in Kürze zusammenkommen, um die Prioritäten für die kommende Amtszeit festzulegen.






