07 April 2026, 10:09

Vortrag in Wesel: Wie das Leben an der DDR-Grenze wirklich war

Eine detaillierte Deutschlandkarte mit schwarzem Rand und Text unten, die Straßen und Autobahnen zeigt.

Vortrag in Wesel: Wie das Leben an der DDR-Grenze wirklich war

Öffentlicher Vortrag: Leben an der ehemaligen innerdeutschen Grenze – am 7. Oktober 2023 in Wesel

Am 7. Oktober 2023 findet in Wesel ein kostenloser öffentlicher Vortrag über das Leben entlang der früheren innerdeutschen Grenze statt. Die Veranstaltung der Volkshochschule Wesel-Hamminkeln-Schermbeck widmet sich dem Grenzübergang Marienborn und den Erfahrungen der Menschen, die in der Sperrzone lebten und arbeiteten.

Der Vortrag mit dem Titel "Die Grenze und das Sperrgebiet der DDR: Der Fall des Grenzübergangs Marienborn" beginnt um 18:00 Uhr und endet um 19:30 Uhr im Hörsaal der VHS. Referent Ronald Schreyer beleuchtet den Aufbau der Grenze und ihre Auswirkungen auf den Alltag. Zudem schildert er die Routinen der Grenztruppen und das Leben der Anwohner, die im abgeriegelten Gebiet gefangen waren.

Schreyer bringt eigene Erfahrungen in die Diskussion ein: 1988, nach seiner Ausweisung aus der DDR, überquerte er zweimal die Grenze aus dem Westen, um seiner Familie zur Flucht in die Bundesrepublik zu verhelfen. Der Vortrag thematisiert zudem die baulichen Anlagen von Marienborn, einem der bedeutendsten Kontrollpunkte der DDR.

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Eine Anmeldung ist nicht erforderlich – Interessierte können einfach vorbeikommen. Die Veranstaltung bietet die Gelegenheit, Zeitzeugenberichte aus der Zeit der deutschen Teilung zu hören. Weitere Informationen gibt es unter der Telefonnummer 0281-203 2590 oder auf der Website *www.vhs-wesel.de*. Der Eintritt ist frei, alle Interessierten sind willkommen.

Quelle