Wie Big Data die Energiewende revolutioniert: Florian Ziel im Porträt
Professor Dr. Florian Ziel leitet die Forschung im Bereich Energiedaten- und Umweltdatenwissenschaft an der Universität Duisburg-Essen. Seine Arbeit konzentriert sich auf die Optimierung des Energieverbrauchs sowie die Entwicklung fortschrittlicher Algorithmen für die Analyse großer Datenmengen. Für diese Leistungen wurde er international anerkannt.
Ziel innehat eine Professur für Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Datenwissenschaft für Energie- und Umweltökonomie. Zu seinen aktuellen Projekten zählen die Modellierung von Strompreisen sowie die Prognose der Erzeugung erneuerbarer Energien. Ziel dieser Studien ist es, die Art und Weise, wie Energie produziert und verbraucht wird, zu verbessern.
Der Wissenschaftler ist an drei großen Initiativen beteiligt. Er wirkt im Projekt EfeMOD mit, das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz gefördert wird. Zudem spielt er eine Rolle im PRIORITY-Projekt, das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) finanziert wird. Darüber hinaus ist er am DFG-geförderten Sonderforschungsbereich Transregio TRR 391 beteiligt, der Teil der Universitätsallianz Ruhr ist.
Seine Forschung untersucht moderne Methoden der Datenwissenschaft, um Herausforderungen in Energiesystemen zu bewältigen. Durch die Analyse umfangreicher Datensätze gewinnt er Erkenntnisse, die zur Verfeinerung von Energiemanagementstrategien beitragen. Diese Innovationen stoßen auch über Deutschland hinaus auf Interesse.
Ziels Arbeit verbindet Datenwissenschaft mit praxisnahen Lösungen für die Energiebranche. Seine Algorithmen und Vorhersagemodelle liefern Instrumente für bessere Entscheidungen in den Bereichen erneuerbare Energien und Marktpreise. Für wissenschaftliche Anfragen ist er über die Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der Universität Duisburg-Essen erreichbar.






