5.000 Menschen feiern in Köln-Mülheim das Ende des Ramadan mit riesigem Iftar-Festmahl
Leon Kraus5.000 Menschen feiern in Köln-Mülheim das Ende des Ramadan mit riesigem Iftar-Festmahl
Heute endet der Ramadan, der islamische Fastenmonat. Zum Feiern versammelten sich rund 5.000 Menschen in Köln-Mülheim zu einem großen gemeinsamen Festmahl, dem sogenannten Iftar, organisiert von der Initiative Keupstraße für alle. Die Veranstaltung brachte Anwohner aller Herkunft zusammen, um gemeinsam zu essen und den Anlass zu begehen.
Ein 300 Meter langer Tisch zog sich durch die Keupstraße, ein lebendiges Einkaufsviertel mit türkischen Restaurants, Friseursalons und Juwelieren. Auf dem Speiseplan standen traditionelle Gerichte wie Datteln, Fladenbrot, Baklava, Linsensuppe, gegrilltes Hähnchen und Reis. Lokale Unternehmer finanzierten die gesamte Veranstaltung, sodass alle teilnehmen konnten.
Die Feier stand allen offen – unabhängig vom Glauben – als Zeichen der Einheit und Vielfalt. Auch Politiker wie Kölns Oberbürgermeister Torsten Burmester nahmen teil, um die weltoffene Haltung der Stadt zu unterstützen. Birgül Ücdirem reiste sogar extra aus Dortmund an, um mit Freunden und Familie diesen besonderen Abend zu verbringen.
Mit dem Ende des Ramadan beginnt an diesem Freitagabend das dreitägige Fest des Eid al-Fitr. Die Veranstaltung in der Keupstraße war zugleich ein Fest zum Fastenbruch und eine Erinnerung an die gemeinsamen Werte der Gemeinschaft.
Der gemeinsame Iftar in Köln-Mülheim lockte Tausende an und zeigte das Engagement der Stadt für Zusammenhalt. Die von lokalen Unternehmen finanzierte und von Prominenten besuchte Feier unterstrich die Bedeutung von Vielfalt und gegenseitigem Respekt. Die Eid-al-Fitr-Feierlichkeiten werden nun in den nächsten drei Tagen fortgesetzt.






