Bahnhof Ründeroth wird endlich barrierefrei – nach jahrelangem Warten
Marie KrügerBahnhof Ründeroth wird endlich barrierefrei – nach jahrelangem Warten
Der Bahnhof Ründeroth in Engelskirchen soll nach Jahren der Verzögerungen endlich barrierefrei werden. Nach jahrelangen Verzögerungen steht der Bahnhof Ründeroth in Engelskirchen kurz davor, vollständig barrierefrei ausgebaut zu werden. Die Aufwertung ermöglicht künftig einen stufenlosen Zugang zum Mittelbahnsteig und beendet damit die Notwendigkeit für Fahrgäste, Treppen steigen zu müssen. Lokale Politiker hatten sich vehement für die Veränderungen eingesetzt und vor möglichen Streckenschließungen gewarnt, falls die Modernisierung nicht zeitnah umgesetzt werde.
Die Regionalbahnstrecke zwischen Köln und Lüdenscheid ist eine lebenswichtige Verkehrsverbindung für den Oberbergischen Kreis. Doch trotz der Eröffnung einer neuen Park-and-Ride-Anlage im vergangenen Jahr fehlt es am Bahnhof Ründeroth weiterhin an stufenlosem Zugang – ein Umstand, der sowohl Pendler als auch Kommunalpolitiker seit Langem frustriert.
Der Rat der Gemeinde Engelskirchen hatte kürzlich einen Beschluss gefasst, in dem die regionalen Vertreter aufgefordert werden, Druck auf die Deutsche Bahn auszuüben, um die dringend notwendigen Umbaumaßnahmen voranzutreiben. Die Eile ist begründet: Ohne diese Anpassungen könnte es in Zukunft zu weiteren Streckenschließungen kommen, so die Befürchtung.
Die Deutsche Bahn hat die Bauarbeiten nun so gelegt, dass sie mit der geplanten Sperrung der RB25-Linie von Ende März bis Anfang August zusammenfallen. Diese zeitliche Abstimmung soll die Beeinträchtigungen für die Fahrgäste möglichst gering halten. Der genaue Baubeginn hängt jedoch noch von der Vergabe des Auftrags an ein Bauunternehmen ab.
Sobald die Arbeiten abgeschlossen sind, wird der barrierefreie Ausbau des Bahnhofs auch zur dauerhaften Schließung zweier Bahnübergänge führen. Einer davon wird derzeit noch manuell bedient – ein Zustand, den die Deutsche Bahn als sicherheits- und effizienztechnisch verbesserungswürdig ansieht.
Dass solche Modernisierungsvorhaben oft Jahre der Planung erfordern, zeigt das Beispiel des Bahnhofs Spaichingen, wo es aufgrund interner Fehler zu Verzögerungen gekommen war. Zwar gibt es für Ründeroth noch keinen offiziellen Zeitplan, doch der Prozess kommt nun endlich voran.
Der barrierefreie Umbau des Bahnhofs Ründeroth beseitigt ein langjähriges Hindernis für Fahrgäste. Mit dem Baubeginn während der anstehenden Streckensperrung markiert das Projekt einen wichtigen Schritt zur Verbesserung des regionalen Verkehrs. Die Schließung der beiden Bahnübergänge nach Abschluss der Arbeiten wird zudem den Betrieb am Bahnhof nachhaltig verändern.






