08 January 2026, 14:20

Kanew kämpft um Licht und Wärme: Wie Viersener Helfer mit Folien und Feuerwehrfahrzeugen unterstützen

Eine Wand mit ein paar Gegenständen, Handtüchern und Lichtern im Hintergrund, mit Text in der rechten unteren Ecke.

Kanew kämpft um Licht und Wärme: Wie Viersener Helfer mit Folien und Feuerwehrfahrzeugen unterstützen

Die ukrainische Stadt Kanew steht nach jüngsten Angriffen vor dringenden Bedürfnissen: Viele Gebäude wurden beschädigt, unzählige Fenster sind zerstört. Die Bewohner benötigen nun dicke, transparente Folien, um die zerbrochenen Scheiben provisorisch abzudecken – eine Lösung, die Tageslicht in die Wohnungen lässt und gleichzeitig Schutz bietet. Lokale und internationale Helfer haben Unterstützung organisiert, darunter der Verein Freunde Kanews aus Viersen, der die Hilfsaktionen koordiniert.

Im Juli 2025 wurden zwei ausgemusterte Feuerwehrfahrzeuge und ein Sprinter nach Kanew geschickt, um die Wiederaufbauarbeiten zu unterstützen. Die Fahrzeuge wurden gemeinsam von der Stadt Viersen, dem Verein Freunde Kanews und privaten Spendern finanziert. Sie kommen vor allem bei Notreparaturen und Transportaufgaben zum Einsatz.

Halyna Moskalenko informierte kürzlich Bürgermeisterin Sabine Anemüller, das Team der Freunde Kanews sowie ehrenamtliche Helfer über die dringendsten Engpässe. Sie schilderte die Folgen der russischen Angriffe, durch die zahlreiche Wohnungen ungeschützt zurückblieben und die Bevölkerung in Not geraten ist. Sperrholz, sonst eine gängige Notlösung, ist keine ideale Alternative – es versperrt das natürliche Licht und zwingt die Menschen, im Dunkeln zu leben. Stromausfälle verschärfen die Lage in Kanew zusätzlich: Ohne Elektrizität fallen medizinische Geräte aus, die Wasserversorgung und Abwassersysteme kommen zum Erliegen.

Als Reaktion darauf haben die Freunde Kanews einen öffentlichen Spendenaufruf gestartet, um die Stromversorgung wiederherzustellen und Notmaterialien bereitzustellen. Durch regelmäßigen Austausch zwischen Viersen und Kanew bleibt die Hilfe zielgerichtet und effektiv. Der Verein sichert kontinuierliche Unterstützung zu, organisiert Lieferungen und passt die Maßnahmen an die sich ändernden Bedürfnisse an. Allerdings gibt es keine öffentlichen Aufzeichnungen über konkrete Spenden für die transparenten Notfolien, und auch über ihren letzten Einsatz in der Region liegen keine dokumentierten Belege vor.

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Die Hilfsbemühungen gehen weiter, während die Bewohner Kanews mit den Folgen der Angriffe kämpfen. Transparente Folien bleiben eine Priorität, um grundlegende Lebensbedingungen wiederherzustellen, während die Stromausfälle dringend behoben werden müssen. Die Freunde Kanews und ihre Partner arbeiten daran, die notwendigen Ressourcen für eine langfristige Erholung der Region zu sichern.