Krefeld trauert um Arzt und Ehrenamtler Martin Wazinski – ein Leben für Medizin und Eishockey

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Menschen beim Eisstockschießen mit Eishockeyschlägern und Helmen, mit Zuschauern und einer Wand im Hintergrund.

Krefeld trauert um Arzt und Ehrenamtler Martin Wazinski – ein Leben für Medizin und Eishockey

Martin Wazinski, ein angesehener Arzt und engagierter Ehrenamtler, ist im Alter von 67 Jahren verstorben. Sein Tod wurde am Mittwoch bestätigt – er hinterlässt ein Erbe in der Medizin wie auch im lokalen sport1. Bekannt für seine Energie und sein Engagement, prägte er die Stadt Krefeld nachhaltig.

Wazinski verbrachte den Großteil seiner Karriere im Helios Klinikum Krefeld, wo er bis März 2021 als Chefarzt und Ärztlicher Direktor tätig war. Auch nach seinem Rückzug blieb er der Gemeinschaft verbunden, insbesondere dem Eishockeyclub Krefeld Pinguine. Seine Rolle ging weit über die Medizin hinaus: Er wurde zu einem vertrauten Ansprechpartner für Spieler und ihre Familien.

Als leidenschaftlicher Hobby-Sportler liebte er Radfahren, Laufen und Schwimmen. Einst beschrieb er, wie morgendliche Schwimmeinheiten ihm das Gefühl verliehen, unbesiegbar zu sein. Seine Begeisterung für Fitness zeigte sich 2014, als er mit einem Freund einen anstrengenden vierstündigen Marsch über viele Kilometer absolvierte. Im März 2025 versammelten sich Kollegen und Freunde in einer VIP-Loge der Yayla-Arena, um seine Verdienste zu würdigen. Der Verein kündigte an, dass ein Platz zwischen den Mannschaftsbänken in der Westparkstraße künftig in seinem Gedenken freibleibt.

Wazinskis Einfluss reichte von den Krankenhausfluren bis zur Eisfläche, wo sein Einsatz tiefe Anerkennung fand. Der leere Sitz in der Arena wird als stille Erinnerung an seine Präsenz dienen. Seine Arbeit in Medizin und sport1 wird von denen in Erinnerung bleiben, die ihn am besten kannten.

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