Thomas Rachel: Vom Bundestagsabgeordneten zum Brückenbauer zwischen Politik und Religion
Marie KrügerThomas Rachel: Vom Bundestagsabgeordneten zum Brückenbauer zwischen Politik und Religion
Thomas Rachel ist seit Jahrzehnten eine prägende Figur in der deutschen Politik und in religiösen Organisationen. Geboren 1962 in Düren, sitzt er seit 1994 als Abgeordneter im Bundestag. Seine Laufbahn umfasst Tätigkeiten in Regierung, Außenpolitik und interreligiösen Initiativen, wobei jüngste Ernennungen seinen Einfluss weiter ausbauen.
Sein politischer Werdegang begann 1994 mit dem Einzug in den Deutschen Bundestag. Von 2005 bis 2021 wirkte er als Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung. In dieser Zeit übernahm er zudem Verantwortung in religiösen und kulturellen Stiftungen.
2006 trat er dem Kuratorium der Leo-Baeck-Stiftung bei, ein Amt, das er bis heute innehat. Erst kürzlich, 2024, wurde er zudem Kuratoriumsmitglied der Hermann-Kunst-Stiftung zur Förderung der neutestamentlichen Forschung. Seine Verbindung zu religiösen Angelegenheiten vertiefte sich 2015, als er in den Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) gewählt wurde.
Sein Engagement in internationalen und religiösen Fragen intensivierte sich nach 2021. In diesem Jahr wurde er stellvertretendes Mitglied im Auswärtigen Ausschuss und Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für Kirchen und Religionsgemeinschaften. 2025 rückte er zum vollwertigen Mitglied des Auswärtigen Ausschusses auf. Noch im selben Jahr ernannte ihn die Bundesregierung zum Beauftragten für Religions- und Weltanschauungsfreiheit.
Rachels Karriere steht für ein langjähriges Engagement in den Bereichen Bildung, Außenpolitik und religiöse Freiheit. Seine Rollen in Regierung und Glaubensorganisationen prägen weiterhin die deutsche Politik. Aktuell vereint er seine parlamentarischen Pflichten mit Führungspositionen in mehreren Stiftungen und Gremien.






