Köln erwartet tausende Iran-Proteste – Verkehrschaos am Samstag droht
Marie KrügerKöln erwartet tausende Iran-Proteste – Verkehrschaos am Samstag droht
Köln bereitet sich auf Proteste am Samstag, den 17. Januar 2026, vor
Am kommenden Samstag wird Köln Schauplatz einer Reihe von Demonstrationen sein. Tausende Menschen werden in der gesamten Stadt erwartet, wobei sich die Kundgebungen vor allem gegen das klerikale Regime im Iran richten. Mit Verkehrsbehinderungen und großen Menschenmengen ist insbesondere im Bereich des Doms sowie an zentralen Verkehrsknotenpunkten zu rechnen.
Bei der örtlichen Polizei wurden acht separate Proteste gegen die iranische Regierung angemeldet. Die meisten finden im Stadtzentrum statt, insbesondere in der Nähe des Kölner Doms, eine weitere Kundgebung ist in Deutz geplant. Jede Demonstration könnte bis zu 800 Teilnehmer anziehen, sodass insgesamt mit mehreren tausend Protestierenden zu rechnen ist.
Staus und Gedränge sind vor allem auf großen Plätzen wie dem Neumarkt, dem Rudolfplatz, dem Heumarkt und dem Chlodwigplatz zu erwarten. Auch im Bereich des Hauptbahnhofs wird mit starkem Fußgängeraufkommen gerechnet. Die Behörden warnen vor möglichen Verzögerungen und Überfüllungen in diesen Zonen. Eine kleinere, thematisch unabhängige Kundgebung ist am Zülpicher Platz angemeldet, wo sich etwa 50 Personen gegen die US-Politik und Einmischung in Venezuela aussprechen wollen. Die Polizei wird alle Standorte überwachen, um die öffentliche Ordnung und Sicherheit zu gewährleisten.
Für die Proteste gegen das iranische Regime in Köln wurden keine konkreten Veranstalter genannt. Verfügbare Quellen verweisen auf allgemeine Unruhen in Verbindung mit dem Iran, liefern jedoch keine Angaben zu lokalen Organisatoren oder beteiligten Gruppen.
Die Demonstrationen werden das Zentrum Kölns stark beleben, wobei die Polizei mit sichtbarer Präsenz für Ruhe sorgen wird. Mit Verkehrs- und Fußgängerbehinderungen ist insbesondere in der Nähe der Kundgebungsorte – vor allem um den Dom und wichtige Verkehrsverbindungen – zu rechnen. Anwohner und Besucher werden aufgefordert, mögliche Verzögerungen in den betroffenen Bereichen einzuplanen.
