Kontroverse um geplante Veranstaltung an der Kunstakademie Düsseldorf im Januar 2026

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Eine detaillierte Karte von Israel und Palästina, die Städte, Flüsse und andere geografische Merkmale zeigt, mit Text und Linien, die das Ausmaß des Konflikts zwischen den beiden Ländern angeben.Admin User

Palästinensischer Künstler tritt nicht an der Akademie auf - Kontroverse um geplante Veranstaltung an der Kunstakademie Düsseldorf im Januar 2026

Geplante Veranstaltung an der Kunstakademie Düsseldorf sorgt vor Januar 2026 für Kontroverse

Eine für den 21. Januar 2026 geplante Veranstaltung an der Kunstakademie Düsseldorf sorgt im Vorfeld für heftige Diskussionen. Jüdische Organisationen fordern ihre Absage und verweisen auf bedenkliche Social-Media-Aktivitäten der eingeladenen Künstlerin. Die Akademie hingegen lehnt eine Stornierung der Diskussion mit der palästinensischen Künstlerin Basma al-Sharif ab.

Bei der Veranstaltung soll das Werk von al-Sharif, einer in der internationalen Kunstszene bekannten Palästinenserin, im Mittelpunkt stehen. Zu den Kritikern zählen unter anderem das Netzwerk jüdischer Akademiker:innen in Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie die Jüdische Gemeinde Düsseldorf. Sie werfen der Künstlerin vor, in früheren Social-Media-Beiträgen Terrorismus verherrlicht und antisemitische Positionen verbreitet zu haben, die sich gezielt gegen Israel richten.

Die Akademie hat mit den studierenden Organisator:innen Gespräche geführt, um klare Rahmenbedingungen für die Veranstaltung festzulegen. Zwar betont die Institution die Bedeutung künstlerischer Freiheit und offener Debatten, macht jedoch deutlich, dass Antisemitismus, Gewaltverherrlichung oder die Infragestellung des Existenzrechts Israels nicht toleriert werden. Die Diskussion wird von Studierenden moderiert und durch eine einordnende Kontextualisierung begleitet, um Bedenken Rechnung zu tragen.

Trotz der massiven Kritik hält die Akademie an der Durchführung fest. Man argumentiert, dass künstlerischer Ausdruck Raum für kontroverse Auseinandersetzungen brauche und diese zum akademischen wie kreativen Diskurs gehörten. Die Veranstaltung findet unter den vereinbarten Auflagen statt, wobei die Akademie Grenzen gegenüber Hassrede betont.

Jüdische Organisationen bleiben bei ihrer Ablehnung und verweisen auf die Spannung zwischen Meinungsfreiheit und dem Kampf gegen Antisemitismus. Wie die Diskussion verlaufen wird, könnte künftige Debatten über künstlerische Verantwortung und institutionelle Haltung prägen.

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