Bergisch Gladbach: Wo Automobilkultur und Forschung aufeinandertreffen

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Ein Parkplatz mit mehreren geparkten Autos.

Bergisch Gladbach: Wo Automobilkultur und Forschung aufeinandertreffen

Bergisch Gladbach ist für seine enge Verbindung zur Automobilbranche bekannt – mit einer hohen Dichte an Fahrzeugen und einer lebendigen Händlerszene. Die Stadt, erstmals 1271 urkundlich erwähnt und 1856 offiziell zur Stadt erhoben, beherbergt zudem bedeutende automobile Forschungseinrichtungen. Ihre Infrastruktur kommt sowohl Autofahrern als auch Unternehmen der Branche zugute.

Die Autokultur der Stadt zeigt sich in den Zahlen: Mit 650 Autos pro 1.000 Einwohner liegt Bergisch Gladbach deutlich über dem Bundesdurchschnitt (590) und dem Landesdurchschnitt von Nordrhein-Westfalen (570). Diese Nachfrage bedienen zahlreiche Autohäuser, die sich vor allem entlang der Mülheimer Straße und am ehemaligen Kreiswehrersatzamt an der Paffrather Straße konzentrieren und sowohl europäische Marken als auch andere Modelle anbieten.

Die Autobahn A4 durchquert die Stadt auf einer Strecke von etwa zehn Kilometern und bietet drei Anschlussstellen. Parkmöglichkeiten sind reichlich vorhanden, etwa am Rosengarten, an der Laurentiuskirche und in der RheinBerg-Galerie. Für die Fahrzeugpflege stehen drei Waschanlagen zur Verfügung, darunter eine neue an der Mülheimer Straße.

Doch Bergisch Gladbach ist nicht nur ein Standort für Handel und Infrastruktur, sondern spielt auch eine Rolle in der automobilen Forschung. Hier haben die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) und die Fachhochschule der Wirtschaft (FHDW) ihren Sitz, letztere mit einem Studiengang für Automobilwirtschaft. Das Center of Automotive Management (CAM), ein Forschungsinstitut, festigt zusätzlich die akademische Verbindung der Stadt zur Branche.

Gleichzeitig setzt die Stadt auf einen Ausgleich zwischen Fortschritt und Tradition. Bei der Modernisierung werden historische Gebäude wie das Haus Kradepohl erhalten, sodass die Vergangenheit Teil der Zukunft bleibt.

Mit seiner Mischung aus Autohäusern, Forschungseinrichtungen und Verkehrsanbindungen unterstreicht Bergisch Gladbach seinen automobilen Schwerpunkt. Die hohe Fahrzeugdichte und die Infrastruktur kommen Autofahrern entgegen, während die ansässigen Institutionen die Weiterentwicklung der Branche fördern. Projekte wie die Erhaltung des Hauses Kradepohl bewahren zudem die Verbindung zu der langen Geschichte der Stadt.

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