Museum Schloss Moyland erhält uneingeschränkten Zugang zu Joseph-Beuys-Nachlass
Endlich frei: Moyland kann Beuys-Sammlung vollständig nutzen - Museum Schloss Moyland erhält uneingeschränkten Zugang zu Joseph-Beuys-Nachlass
Das Museum Schloss Moyland hat nach einer richtungsweisenden Vereinbarung mit dem Nachlass von Joseph Beuys uneingeschränkten Zugang zu seiner umfangreichen Sammlung des Künstlers erhalten. Der vom Land Nordrhein-Westfalen vermittelte Deal räumt dem Museum weitreichende Rechte ein, die Werke auszustellen, zu reproduzieren und zu vermarkten. Damit endet eine jahrelange Phase der Einschränkungen für eines der bedeutendsten Archive des einflussreichen Künstlers des 20. Jahrhunderts.
Die Sammlung in Moyland umfasst 6.000 frühe Kunstwerke, 50.000 Fotografien von Aktionen sowie 250.000 Archivdokumente. Bisher hatten rechtliche Unklarheiten die Möglichkeiten des Museums begrenzt, diese Materialien der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Laut den neuen Bedingungen darf Moyland nun den gesamten Bestand katalogisieren, Bilder veröffentlichen, Leihgaben an andere Institutionen vergeben und sogar Beuys-Merchandise verkaufen.
Das Land Nordrhein-Westfalen zahlte für diese umfassenden Nutzungsrechte 3,25 Millionen Euro. Kultur- und Wissenschaftsministerin Ina Brandes führte die Verhandlungen persönlich und half, die Spannungen zwischen dem Museum und Eva Beuys, der 92-jährigen Witwe des Künstlers, zu entschärfen. Zwar verbleiben die Urheberrechte beim Joseph-Beuys-Nachlass, doch das Museum verfügt nun über weitreichende Nutzungsrechte für die Werke.
Bereits laufen Pläne, den öffentlichen Zugang zur Sammlung auszubauen. Moyland wird eine Online-Datenbank einrichten, um die Sammlung weltweit durchsuchbar zu machen. Für den Herbst 2027 ist zudem in den Hamburger Deichtorhallen eine große Ausstellung zu Beuys und zeitgenössischer Kunst geplant, bei der Moyland als Hauptleihgeber fungiert. Darüber hinaus ist ein Biennale-Projekt in einer venezianischen Kirche in Vorbereitung.
Beuys' internationaler Ruf wächst weiter, wie aktuelle Ausstellungen zeigen – etwa die Dauerpräsentation von 15 Schlüsselwerken im Berliner Hamburger Bahnhof. Seit 2023 werden dort Werke wie DAS KAPITAL RAUM 1970–1977 und I like America and America likes Me neben zeitgenössischen Künstlern wie Naama Tsabar und Delcy Morelos gezeigt, die Installation läuft noch bis 2025.
Die Vereinbarung räumt langjährige Hindernisse für die Erforschung und Präsentation von Beuys' Erbe aus dem Weg. Moyland kann die Sammlung nun vollständig in Ausstellungen, Forschung und digitale Plattformen einbinden. Mit bereits laufenden neuen Projekten wird das Museum in den kommenden Jahren eine zentrale Rolle bei der Bewahrung und Vermittlung des künstlerischen Werks einnehmen.
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