"Opferpopp 2.0": Wie eine Theaterinstallation vergessene Jugendschicksale im März 2026 neu erzählt
"Opferpopp 2.0": Wie eine Theaterinstallation vergessene Jugendschicksale im März 2026 neu erzählt
Eine neue immersive Theaterinstallation beleuchtet das Schicksal junger Schauspieler:innen aus einer bahnbrechenden Produktion von 2007
Opferpopp 2.0 – Ein Requiem feiert am 5. März 2026 im nt-Schaufenster des Thalia Theaters Halle Premiere. Das Projekt rollt die Lebenswege der ursprünglichen Darsteller:innen neu auf und setzt sich mit den Themen Gewalt, Ausgrenzung und vergessene Biografien auseinander.
Das ursprüngliche Stück Opferpopp wurde 2007 am Thalia Theater Halle uraufgeführt. Damals standen junge Laiendarsteller:innen auf der Bühne und berichteten schonungslos von ihren Erfahrungen mit Gewalt und Vernachlässigung. Fast zwei Jahrzehnte später kehren Regisseur Mirko Borscht und Videokünstler Hannes Hesse mit einer Fortsetzung zurück, die das weitere Leben der damaligen Akteur:innen nachzeichnet – viele von ihnen sind längst aus der Öffentlichkeit verschwunden.
Die Installation verwandelt das nt-Schaufenster in das Klubhaus Kluth, einen hybriden Ort zwischen Ausstellung, Club und Performance. An zwölf Abenden bis zum 22. März 2026 steht jeweils ein anderes Thema im Mittelpunkt. Die Veranstaltungen hinterfragen Klischees über "Problemkinder" und stellen sich gesellschaftlichen Vorurteilen gegenüber Ausgrenzung und Trauma.
Opferpopp 2.0 ist zugleich eine Hommage an Alexander Kluth, ein ehemaliges Ensemblemitglied, das im vergangenen Jahr starb. Die Produktion will einen Begegnungsort für Jugendliche ab 14 Jahren schaffen – ein Gegenraum zu den immer weniger werdenden öffentlichen Freiräumen für junge Menschen. Dabei rückt die Stadt Halle selbst in den Fokus: ihre Verpflichtungen, ungelösten Fragen und die noch immer spürbaren Wunden.
Als Teil der Reihe ERINNERN IST HEIMAT lädt das Projekt das Publikum ein, sich mit Geschichten auseinanderzusetzen, die verdrängt oder übergangen wurden. Die Installation fragt danach, wie die Gesellschaft jener gedenkt – oder sie vergisst –, die einst als schwierig oder entbehrlich abgestempelt wurden.
Die Theaterreihe läuft an zwölf Abenden und verbindet Performance, Erinnerung und Gemeinschaft. Sie ehrt die Erfahrungen des ursprünglichen Ensembles und will zugleich Gespräche über Jugend, Ausgrenzung und die Kraft des Erzählens anstoßen. Das Klubhaus Kluth bleibt bis zum 22. März 2026 als Ort der Reflexion und des Austauschs geöffnet.
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